Seveler Schlappe in Triesenberg

Der FC Sevelen musste am Samstag im Auswärtsspiel beim FC Triesenberg einen Rückschlag hinnehmen. Nach zuletzt drei Siegen in Folge verlor die Equipe von Trainer Marco Rissi gegen die Liechtensteiner mit 1:4. Die Triesenberger präsentierten sich auf heimischem Terrain sehr defensiv und versuchten über Konter zum Erfolg zu kommen. Diese Taktik schien aufzugehen. Sevelen hatte zwar ein spielerisches Übergewicht, hatte aber auch grosse Mühe, gefährliche Torchancen zu kreieren. So beschränkten sich die Seveler Offensivaktionen in der ersten Halbzeit vorwiegend auf Distanzschüsse. Die Taktik von Triesenberg ging aber nicht nur defensiv, sondern zum Leidwesen der Seveler auch offensiv auf. Konter in der 29. und in der 40. Minute führten dazu, dass es zur Pause 2:0 für das Heimteam stand. Auch nach dem Seitenwechsel war es der FC Sevelen, der mehr für das Spiel tat. Ein Torerfolg konnte aber nicht verzeichnet werden. Allerdings war nun auch Pech dabei: Zweimal prallte der Ball an die Torumrandung. Triesenberg zeigte sich effizienter und erhöhte mit Toren in der 70. und der 80. Minute gar auf 4:0. Für den Schlusspunkt war dann aber doch noch ein Seveler verantwortlich: Adnan Yildiz erzielte in der 89. Minute noch den Ehrentreffer. Für Marco Rissi war der Grund für die Niederlage klar: «Wir haben den Kampf nicht angenommen. In Triesenberg muss man Gras fressen.» Auf dem kleinen Platz könne man nicht nur mit spielerischen Mitteln zum Erfolg kommen. (Quelle: W&O vom 27.10.2014)