Anschluss zur Spitze verloren

Aufgrund der 1:2-Niederlage des FC Sevelen bei Tabellenführer FC Triesen setzten sich die Liechtensteiner von den Werdenbergern ab. Bis eine Viertelstunde vor Schluss durfte Sevelen auf einen Punktgewinn beim Leader hoffen.

Der Arm des Schiedsrichters, welcher auf den Elfmeterpunkt zeigte, und der darauffolgende Führungstreffer des FC Triesen machte dem FC Sevelen die Hoffnung auf immerhin einen Punkt zunichte. Der defensive Mittelfeldspieler des FC Sevelen, Luan Isufi, stoppte Daniel Salzgeber vom FC Triesen regelwidrig. «Das Foul im Strafraum war unnötig», meint Daniel Janssen vom FC Sevelen. Simon Zahn verwandelte den Foulpenalty, indem er den Ball flach in die linke Ecke schoss. «Bei einem Elfmeter ist halt auch immer ein bisschen Glück dabei», äussert sich Mustafa Cibil, einziger Torschütze des FC Sevelen in dieser Partie, zum Siegestor des FC Triesen.

Unverhoffte Führung
Ein Erfolg für den Leader aus Liechtenstein, der nicht von ungefähr kommt. Triesen erwischte den besseren Start. Die ersten 15 Spielminuten spielten sich fast ausschliesslich in der Hälfte des
FC Sevelen ab. In der 12. Minute ging der Ball nach einem Lattentreffer und dem darauffolgenden Nachschuss vom Triesener Stürmer Alessandro Büchel ins Tor, jedoch wurde der Führungstreffer vom Schiedsrichter sofort aberkannt: Der Spieler stand im Abseits. Somit blieb es vorerst beim 0:0, obwohl die Triesener das Spiel klar dominierten. Doch dann ging ein Ruck durch die Mannschaft des FC Sevelen. Sie machten mehr Druck und arbeiteten sich Konterchancen heraus, welche ihre Offensivstärken aufzeigten. In der 20. Minute ging Sevelen überraschend in Führung. Dank einem langen Pass in Strafraumnähe von Daniel Janssen konnte sein Teamkollege Mustafa Cibil das 1:0 erzielen. Nur acht Minuten später gelang Triesen durch Alessandro Büchel der Ausgleichstreffer. Durch einen Pass in den Sechzehnmeterraum von Spielertrainer Raphael Rohrer schoss Büchel das 1:1. «Ein guter Spielzug brachte den Ausgleich», muss auch Cibil zugeben. Nach dem
Ausgleich kam Sevelen zu guten Torchancen, welche sie jedoch nicht verwerten konnten. Zweimal probierte es Daniel Janssen, allerdings ging der eine Ball über das Tor hinweg, der andere am Pfosten vorbei. Bis zum Ende der ersten Halbzeit lieferten sich beide Mannschaften ein spannendes Spiel, jedoch stieg die Freistoss-Rate stetig an.

Niveau liess nach

In der ersten Halbzeit lieferten beide Mannschaften spielerisch ein höheres Niveau ab. Mit dem Voranschreiten der Spielzeit stieg auch die Anzahl der geahndeten Fouls beider Mannschaften, worunter die Spielqualität litt. In der 61. Minute, fünf Minuten nach seiner ersten gelben Karte, erhielt Bljerim Redzepi vom FC Sevelen Gelb-Rot und somit den Platzverweis. Obschon Sevelen einen Mann weniger auf dem Feld hatte, konnten die Gäste das 1:1 halten. Triesen machte zwar mehr Druck, doch dem Leader gelang es vorerst nicht, Sevelens Torhüter Manuel Zangger zu bezwingen. Erst mit dem zu Recht gepfiffenen Foulpenalty erhielt Triesen die Gelegenheit, in Front zu gehen. Nach dem versenkten Elfmeter gab Triesen die Zügel nicht mehr aus der Hand. Dass die Triesener sich den Sieg keineswegs nehmen lassen wollten, zeigte sich an den zwei gelben Karten, die Triesen in den letzten Minuten der regulären Spielzeit erhielten. Der Einsatz war gross, mancher Zweikampf aber eine Spur zu hart geführt. Als der Schlusspfiff erklang, sprangen die Triesener Ersatzspieler auf und rannten aufs Spielfeld. Der lautstarke Jubel der Heimmannschaft demonstrierte die Wichtigkeit der drei gewonnenen Punkte für den FC Triesen.

«Triesen war besser»
«Triesen hat besser gespielt als wir», bestätigt Daniel Janssen vom FC Sevelen. Dass Triesen besser war, sah auch Mustafa Cibil so. «Triesen hat versucht, den Ball zu spielen, wir haben nur versucht, ihre Angriffe zu zerstören», analysiert der Torschütze das Spiel. Konsequenz der Niederlage für den FC Sevelen ist, dass sie den Kontakt zur Tabellenspitze verloren haben. «Jetzt wird es dann wohl doch ein Zweikampf zwischen Triesen und Triesenberg werden», bedauert Janssen ein wenig. Der Leader der 3. Liga Gruppe 1 hat seinen Vorsprung auf Sevelen auf fünf Punkte ausgebaut.
(Quelle: W&O vom 04.05.2015)

Spitzenkampf in der 3. Liga

In der 3. Liga Gruppe 1 buhlen derzeit vier Teams um Rang eins. Zumindest statistisch gesehen. Denn der FC Sevelen steht nicht unter Druck, den ersten Tabellenplatz zu erobern. Vielmehr möchte man die Aufstiegsaspiranten ärgern. Am Samstag gastieren die Werdenberger bei Leader FC Triesen. Die Favoritenrolle ist dabei klar auf Seiten der Liechtensteiner. Denn Triesen gewann in der Vorrunde mit 3:1, zudem schlagen sich die Seveler nach wie vor mit vielen Absenzen herum. Nicht in absoluter Bestbesetzung antreten zu können, wird den FCS aber nicht daran hindern, dem Leader alles abzufordern. Die Verteidigung der Tabellenführung muss sich Triesen erst mal verdienen. (Quelle: W&O vom 01.05.2015)

Knapper Sieg für Sevelen­

Beim Auswärtsspiel des FC Sevelen inBalz­ers war die Devise klar: Man wollte wied­er drei Punkte gewinnen, um auch weiterh­in nahe an der Spitze zu bleiben. Das Ga­stteam erfüllte diese Aufgabe dann auch,­ doch musste für diesen Sieg lange gekäm­pft werden. Angefangen hatte das Spiel ­eigentlich nicht mal so schlecht. Denn s­chon in der 27. Minute konnte sich Sevel­en den ersten Treffer gutschreiben lasse­n. Auch der Start in die zweite Hälfte v­erlief sehr gut, bis zur 70. Minute wurd­e das Skore auf 3:0 erhöht. «Super, das­s wir 3:0 in Führung gehen konnten», kom­mentiert Coach Marco Rissi, und fügt an:­ «Noch besser, dass die beiden jüngsten ­Spieler die ersten beiden Tore erzielt h­aben. » Weniger Grund zur Freude bereite­te ihm die Fortsetzung der Partie: «Was ­danach folgte, war dann jedoch nicht me­hr ganz so toll.» Da sich zwei Seveler S­pieler verletzten, musste gezwungenermas­sen gewechselt werden. Die ohnehin schon­ limitierte Mannschaft (viele verletzte ­und gesperrte Spieler) kam in Bedrängnis­. Innerhalb weniger Minuten konnten die­ Liechtensteiner ihre beiden Tore zum fi­nalen Resultat von 2:3 erzielen. «Wir ha­ben super gekämpft, hatten jedoch auch G­lück.» (Quelle: W&O vom 27.04.2015)